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Ungefähr 80% dessen, was mir als Blitzschaden präsentiert wurde, stammte eher von einer "wie der Blitz" arbeitenden Baumpflegefirma! Kappungen und mehrfache, untereinanderstehende, stammparallele Ästungsschnitte sind der häufige Ausgangspunkt für lange vertikale Risse und tote Zonen. (Alex Shigo, amerik. Forstwissenschaftler 1991 Moderne Baumpflege)

Leider hat sich diese Situation im Jahr 2017 noch nicht wesentlich verbessert.           (Chris Eppinger staatl. gepr. Fachagrarwirt Baumpflege Baumsanierung)

Ein wesentliches Problem in unserem Beruf ist, dass die Seilklettertechnik oftmals mit einem Actionsport verwechselt wird. Ein Spielplatz für Helden mit Motorsägen. Klettern ist aufregend, Baumbiologie ist es für viele Kletter eben leider nicht.

Der junge Mann, der in luftigen Höhen durch die Bäume springt,  hier schneidet und dort sägt, letztendlich rückt der Kletterer in den Vorder- und der Baum in den Hintergrund und jemand der sich so geschickt und fit im Baum bewegt, dass muss ja ein Fachmann sein.

Weit gefehlt. Ein guter Bergsteiger ist nicht zwangsläufig ein kundiger Geologe.

In unserer Betrachtungsweise ist die Seilklettertechnik eine Zustiegsform zum Arbeitsplatz, mit der nahezu jeder Bereich des Baumes erklettert werden kann. Zugegebener Maßen macht uns das natürlich Spaß, aber für uns geht es darum eine baumpflegerische Arbeit zu präsentieren, mit der wir uns identifizieren können und die allen fachlichen Betrachtungsweisen standhalten kann.

Zudem sehen wir uns als Vermiitler zwischen ihren Vorstellunden und dem was der Baum als Organismus verkraften kann. Hier gehen die Vorstellungen oft weit auseinander und genau hier sehen wir unseren Ansatzpunkt den bestmöglichen Kompromiss zu erarbeiten.

Und genau diese Vorgehensweise, auch wenn sie auf den ersten Blick oft kostenintensiver erscheint, spart langfristig ihr Geld und erhält die Verkehrssicherheit ihrer Bäume.